Fliegerschicksale

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07.04.1945 Stemmen

Angriffsziel : Reichsverteidigung
Absturzzeit :  
Flugzeugtyp : Me 109 K-4
Seriennummer :  
Werknummer:  
Kennung :  
Nickname :  
Einheit : Elbe
Heimatbasis : Stendal
Status der Besatzung : 1 KIA

 

Die Besatzung:

FunktionDienstgradNameStatusEndgrablage
P Fhj.Ofw. Heinz Schrader KIA Stemmen, Feldgrab

 

 Heinz Schrader

Fhj.Ofw. Heinz Schrader [1]

Der am 18.02.1911 geborene Fahnenjunker Oberfelwebel Schrader, der bereits vor dem Krieg Fluglehrer war, meldete sich freiwillig wie viele Andere zum Schulungslehrgang "Elbe". Motiv könnte der Tod seiner Freundin gewesen sein, die bei einem alliierten Luftangriff auf München ihr Leben verlor. Schrader wurde nach Luftkampf mit einer P-47 abgeschossen. Seine Maschine stürtzte in das Wittmoor bei Stemmen. Die Identität des Piloten konnte nur durch die Aufmerksamkeit eines Einheimischen festgestellt werden, der die Papiere Schraders im Aushub von Schrottsammler fand, die 1949 das begehrte Aluminium und den Motor verwerten wollten. Trotz mehrer Bergeversuche unter der Beteiligung der freiwilligen Feuerwehr wollte das Moor den Toten nicht hergeben. Die Absturzstelle wurde durch Familie Cordes aus Stemmen als Feldgrab hergerichtet. Als Kriegsgräberstätte wurde die Pflege durch Bundeswehrsoldaten, unter anderem durch das Verteidigungskreiskommando Verden und ab 2002 durch die Ortskameradschaft Fallingbostel-Walsrode des Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V., übernommen.

Quellen:

Dr. Fritz Marktscheffel, Glashütten

Dr. Peter Clasen, Verden

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.


Bildnachweis:

[1] Familie Barthel, via Dr. D. Schünemann, Verden

 

Stand: 31.10.2015

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