Fliegerschicksale

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16.01.1945 Heede

Angriffsziel : Magdeburg
Absturzzeit : 22:47
Flugzeugtyp : Halifax III
Seriennummer : NR205
Werknummer:  
Kennung : PT-L
Nickname :  
Einheit : 420 Sqd.
Heimatbasis : Tholthorpe
Status der Besatzung : 2 KIA, 5 POW


Die Besatzung:

FunktionDienstgradNameStatusEndgrablage
P F/Sgt.
R. E. Harvey RCAF
KIA  Becklingen War Cemetery 16. F. 6.
E Sgt.
J. F. McCormick RCAF
KIA  Becklingen War Cemetery 16. F. 5.
N Sgt.
P. E. Morissette RCAF
POW  
B F/O
C. F. Bryce RCAF
POW  
WO Sgt.
R. J. Wilson RCAF
POW  
AG F/Sgt.
K. D. Reid RCAF
POW  
AG (Rear) F/Sgt.
A. J. Little RCAF
POW  


Nach seiner Befreiung im Mai 1945 gab der Heckschütze F/Sgt. Little einen Bericht zum Absturz ab: 

"Gerade das wir die deutsche Küste überflogen gin der Feuerzauber los. Wir wichen der Flak die mit Vorhalt schoss aus. Nach dem Bombenabwurf über dem Ziel sichteten wir eine JU-88, aber es erfolgte kein Angriff. Bald danach wir wurden wir von vier Ju-88 die mit Leuchtbomben und Suchscheinwerfer arbeiteten angegriffen. Sieben Anflüge erfolgten ohne das es zu einem Feuerwechsel kam. Beim achten Anflug einer Ju-88 eröffnete diese das Feuer auf 300 bis 400 Meter als wir gerade die Spitze der "Korkenzieher" Ausweichbewegung erreichten. Von meinem Heckdrehturm sah ich, dass das Backbord Seitenleitwerk und Ruder zerstört war und ein Teil des Höhenruders auf der Backbordseite weg wargeblasen off. Ein Treffer im Heckdrehturm zerstörte die Zieloptik, das ganze Plexiglas wurde flog heraus. Die JU-88 kam auf 50 oder 75 Meter heran um uns zu beobachten, in dem Moment feuerte der Schütze im oberen Drehturm eine Salve und zwang die Ju dazu etwas tiefer zu gehen. Ich eröffenet das Feuer und sah Treffer im Rumpf und im Steuerbordmotor. Die Ju-88 erwiederte das Feuer nicht , begann über die Backbordfläche abzukippen, verharrte einen Moment um dann über Steuerbord herunter zu gehen. Während dessen feuerte ich weiter und beobachtete Treffer im Cockpit. Die Ju stürzte ab und und ging 300 Meter unter uns in Flammen auf.Während des Feuergefechts wurde der Befehl gegeben das Flugzeug zu verlassen, der dann widerrufen wurde, um dann ein paar Minuten später der Befehl erneut gegeben wurde als unser Flugzeug spiralförmig abstürzte. Ich sprang aus dem Heckdrehturm ab. Beide Beine bleiben hängen, so zog ich die Reißleine des Fallschirms, der mich dann heraus riß. Meine braunen Wildlederstiefel blieben drin. Bei der Landung verletzte ich mir den linken Knöchel. Die Nacht verbrachte ich in einem Kuhstall."


Quellen:

Abschussmeldung Luftgaukommando XI

Bomber Command Losses

CWGC

Richard Koval


 

Stand: 25.07.2015

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